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Persönlichkeitsanalyse für die Berufsplanung

Am 28.Juli 2011 , in Berufsplanung von Rick | 0 Kommentare

Immer mehr Unternehmen greifen bei der Bewertung von Bewerbern auf sogenannte Persönlichkeitstests zurück. Bewerber müssen sich nicht nur durch ihren Lebenslauf, ihre schriftlich verfasste Motivation und ein persönliches Auswahlgespräch für eine Stelle qualifizieren, mittlerweile legen viele Konzerne, wie beispielsweise, Ikea, Otto, oder Braun, Wert auf die Erkenntnisse der psychologischen Tests. Hierbei müssen Bewerber etwa Bilder aus Tintenklecksen interpretieren, den Grad ihrer Zustimmung oder Ablehnung zu bestimmten Aussagen auf einer Skala einordnen oder sich bestimmten Adjektiven zuordnen. Die Aussagekräftigkeit dieser Persönlichkeitstests ist umstritten, als einziges Kriterium für oder gegen eine Anstellung taugen sie nicht. Die Entwickler verweisen jedoch immer wieder auf die hohe Trefferquote die ihre Tests in dem Bestreben den optimalen Bewerber für eine gegebene Stelle zu finden, erreichen. Das Ziel der Personalabteilung geht heutzutage über die Beurteilung der fachlichen Kompetenz eines Bewerbers hinaus. Sie suchen den Bewerbern, der aufgrund seines Wissenstandes UND seiner charakterlichen Disposition, am besten in die Firma passt. Um sich einen Eindruck von letzterer zu machen, verwenden viele Personalchefs Tests wie den BI (Bochumer Inventar), PI ( Predictive Index) oder Allianz-Perspektiven Test. Die einzelnen Tests können dabei zu unterschiedlichen Interpretationen kommen, wie es Spiegel Online in einer Testreihe feststellen musste. Bei BI wurde der Testperson dringend von einer Betätigung als Fluglotsin abgeraten aufgrund von fehlender Präzsion, auf ihre Nachfrage beim Predictive Index Test, ob sie geeignet für die Arbeit als Fluglotsin wäre, antwortete man ihr: „”Wenn Sie Fluglotse wären, würden Sie das wahrscheinlich sehr genau machen, weil Sie sich dazu verpflichtet sehen.”

Bewerber empfinden die Tests oft als Zumutung, fühlen sich psychisch entblößt vor ihren zukünftigen Arbeitgebern. Die direkte Konfrontation mit den eigenen Unzulänglichkeiten ist jedermanns Sache nicht und Teilnehmern wird davon abgeraten, Tests durchzuführen, die nur darauf abzielen die Schwächen der Probanden offenzulegen und ihre Stärken nicht zu berücksichtigen.

Rick

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