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Ein bisschen Konkurrenzkampf schadet bekanntlich niemanden. Was bei einem Fußballteam schon lange gilt, entdeckt sich immer mehr auch in der Arbeitswelt. Die Taktik eines Trainers neben dem schon vorhandenen Torwart noch einen in die Mannschaft zu holen, hat meist Erfolg. Denn dadurch spornen sich beide Keeper regelrecht an, so dass immer einer der beiden mindestens in Top-Form ist.
Doch dass es Konkurrenz auf der Arbeit gibt, ist eigentlich schon lange bekannt. Ungefähr solange seitdem es Menschen und dann halt Arbeit gibt. Denn schließlich handelt es sich bei einem Konkurrenzverhalten um schlichte menschliche Gefühle, die jeder hat. Seitdem in der Welt aber viele Sachen, die sonst im Verborgenen liegen blieben, angesprochen werden, ist es bekannt, dass Konkurrenz den Arbeitsalltag belebt. Nur in welche Richtung es geht, kann man steuern. Ein netteres Wort wäre beispielsweise der Wettbewerb, anstatt Konkurrenz zu verwenden.
Wissenschaftliche Studien haben gezeigt, dass Mitarbeiter kreativer und härter arbeiten, wenn sie mit mehreren vielen ebenso gut qualifizierten Mitarbeitern zusammen den Berufsalltag bestreiten müssen. Viele Unternehmen haben das verstanden und heizen den Wettbewerb im Betrieb durch Bonuszahlungen noch einmal richtig an.
Allerdings kann die Konkurrenz auch nach hinten losgehen, denn es gilt auch hierbei wie bei so vielen Sachen: alles muss im Rahmen bleiben. Beispielsweise sollte die Arbeit untereinander gut verteilt werden, so dass sich kein Arbeitnehmer schlecht behandelt fühlt. Ein Wettbewerb über mehrere Hierarchieebenen bringt nichts, da kein Arbeitnehmer mit seinem Vorgesetzten in einen Wettbewerb gehen will. Daher gilt ebenfalls, dass ein solcher Mitarbeiter-Wettbewerb immer auf einer gleichen Ebene stattfindet. Denn so gut wie die Konkurrenz die Effizienz des Unternehmens steigern lassen könnte, so groß ist auch die Gefahr, dass die normale Konkurrenz, die ja natürlich ist, zu sehr gesteuert wird.





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