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Mehr als dreiviertel aller Frauen gehen nach einer Schwangerschaft nicht wieder an ihren alten Arbeitsplatz zurück. Viele entscheiden sich dafür, etwas völlig Neues anzufangen. Oft gibt es schon vor der Schwangerschaft Probleme oder Unzufriedenheit im Job, sodass die Entscheidung, nicht an den alten Arbeitsplatz zurückzukehren, oft gar nicht so schwer fällt.
Mittlerweile hat sich die Lage für „Berufsrückkehrerinnen“ sehr zum Positiven geändert. Noch vor ein paar Jahren hatten es Frauen deutlich schwerer, wieder Fuß zu fassen im Berufsleben. Mittlerweile ist die Stellung von Müttern aber zum Politikum geworden, sodass es eine Vielzahl an Beratungsangeboten spezielle für Mütter gibt. Die Bundesagentur für Arbeit veranstaltet verschiedene Seminare und gibt Schützenhilfe bei der Suche nach der geeigneten Wirkungsstätte. Wer sich jedoch selbst um einen Job kümmern möchte, der findet im Internet geeignete Informationsseiten, die speziell für den Wiedereinstieg ins Berufsleben geschaffen wurden. Hier findet man Adressen und Stellenausschreibungen. Außerdem gibt es den Verband arbeitstätiger Frauen. Hier organisieren sich mehr als 600 Frauen bundesweit in über 25 Regionalgruppen. Der Verband bietet Treffen an, auf denen man sich mit anderen Frauen austauschen kann. Außerdem sollte man die Augen offen halten: Es gibt immer mehr Pilotprojekte. So veranstaltet zum Beispiel der freie katholische Frauenbund einen Workshop zum Berufseinstieg. Innerhalb von drei Tagen werden Ziele herausgearbeitet und formuliert. Anschließend werden den Teilnehmerinnen Mentoren zur Seite gestellt, die sie innerhalb der nächsten sechs Monate bei ihren beruflichen Zielen begleiten.





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